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Newsletter Juli

Den Juli genoss ich mit meinen Gästen, davon fast alles Stammgäste plus eine "neue" Familie, die bestimmt auch wiederkommen. Es war herrlich schön! Das Wetter die reinste Pracht, wenn auch recht trocken! Wir haben des öfteren Spiele gespielt, allen voran das fast schon obligate "Bränd-Dog". Aber auch die ungezwungenen Treffen auf dem Sonnendeck gegen den späteren Nachmittag und manchmal in den Abend hinein waren einfach schön, entspannt und doch auch spannend. 

 

Der Juli war nebst den lieben Gästen von diversen Tierfang-Versuchen geprägt. Oder wenigstens von Gesprächen darüber, wie man es anstellen könnte, die Graskarpfen zu fangen. Und tatsächlich haben wir auch einen erwischt - und das an Tobias Geburtstag! Es war eindrücklich, wie einige der anderen Graskarpfen in hohem Bogen über das Netz gesprungen sind! Der eine schwimmt nun - so hoffe ich - fröhlich im Schwimmteich von Beno herum. Ihm wird bestimmt bald ein Kumpan folgen. Es dürften noch zwei weitere zu Georg und Gérald, die ebenfalls grosse Teiche mit viel Futter für die Fische haben. Ausser dem Graskarpfen fing ich auch noch einen Nutria, der sich im Schwimmteich heimisch machen wollte. Auch wenn er sich von uns Badenden nicht stören liess - er selbst war immer nur nachts unterwegs - ging es doch nicht an, ihn hier sein zu lassen. Und dann ging auch noch eine Ratte in die Falle. Auch sie wurde - wie der Nutria - wieder frei gelassen, weit weg von Maison Libellule.  

 

Im Juli gab Georg intensivst Französisch-Unterricht. Zuerst zwei Wochen lang eine Homeschooling Familie, deren drei Teenager in den Genuss von Französisch-Unterricht unter freiem Himmel, bzw. unter der Kastanie, kamen. Und anschliessend nochmals ein Teenager im Einzel-Unterricht. Es zeigt sich, wie gut Georg dies macht. Die "Schüler" sind höchst motiviert, und es wird viel gelacht. 

  

Ein krönender Abschluss einer schönen Zeit war wieder einmal ein Pizzaabend, wo alle Gäste (wir waren 11 Personen) zusammen an zwei grossen Tischen im Garten ihre selbstbelegte Pizza genossen. Anschliessend begrüssten wir die Mondfinsternis, die trotz der Wolken dann doch noch zu sehen war. 

Wie immer findet ihr die Fototagebücher vom Monat auf der Homepage unter Fototagebuch Juli und Kulinarischer Juli

Die Ruhe und das Alleinsein im Juli hat mir ausgesprochen gut getan. Es zeigt sich immer wieder, dass Pausen - und es dürfen eben auch längere sein - zwischen den Work-Life-Gästen mir gut tun. Ich geniesse es auch sehr, meine Aufmerksamkeit uneingeschränkt und ungeteilt meinen Gäste widmen zu können. Das heisst nun nicht, dass ich dauernd mit ihnen zusammen sitze. Aber ich habe einfach genügend Zeit und Energie, mich ihnen spontan zuwenden zu können. Und das ist schön. 

Ich habe die Zeit auch genutzt, um die Dinge, die mich im ersten Halbjahr so umgetrieben und beschäftigt haben, zu sortieren und Entscheidungen zu treffen. Ich mache dies, wie immer, indem ich mich schreibend mit den Themen auseinandersetze. Daraus ist eine Zwischenbilanz entstanden, die ihr in den News findet. 

 

So, und nun wünsche ich euch allen weiterhin einen schönen heissen Sommer mit viel Badeplausch und Schatten-Nickerchen! 

Allerherzlichst aus Maison Libellule

Silvana