· 

Newsletter August

Liebe Freunde, Gäste und alle Interessierte an Maison Libellule

 

Der August war mindestens so schön und so heiss wie der Juli. Auch wenn es insgesamt grüner ist als in den vergangenen drei Jahren, der Grundwasserspiegel - so mein Eindruck - ist prekär. Der Teich erreichte Mitte/Ende August den bisher tiefsten Stand. Trotzdem, der Garten ist eine Pracht! Ich staune immer wieder aufs Neue wie die Bäume, wieder ein wenig gewachsen, dem Garten mehr und mehr einen parkähnlichen Charakter verleihen. "Beweiskräftige Zeugen" dieser herrlichen Vielfalt sind die Vögel, die uns vermehrter besuchen. Ich höre (seltener sehen) Vögel, deren Gezwitscher ich nicht kenne. Und ich kenne doch einige. Zur Zeit ist auch wieder der Eisvogel da. Sogar als Paar habe ich sie auf der Brücke beobachten können. Dieser prächtige bunte Vogel lässt jedesmal mein Herz aufgehen, wenn ich ihn sehe. Wie schön er ist in seinem schimmernden Blau - wie ein Saphir! 

 

Die Hitze liess auch in diesem Monat nicht allzu viel an Arbeiten zu. Mein Work-Life-Gast Katrin pflegte fast täglich die Wege, meist dem Schatten nachgehend. Und ansonsten schauten wir beide, dass wir in Hängematten und im Schatten liegend nicht allzu sehr ins Schwitzen kamen. Der Teich ist in diesen heissen Tagen die perfekte Abkühlung! 

 

Übrigens jätete Katrin die Wege ähnlich akkurat wie Regine. Mit Messer und Schere bearbeitete sie die Ränder so, dass sie nun so gepflegt aussehen, wie in einem englischen Hofgarten! 

 

Katrin war so quasi mein erster "offizieller" Work-Life-Gast mit dem neuen Modell. Und es zeigte sich, dass ich gut damit umgehen kann, wenn jemand mehrheitlich als Feriengast bei mir wohnt. Natürlich hängt das immer auch mit der Person zusammen. Mit Katrin war es leicht und easy. Sie hatte auch viel für ihr persönliches Studium zu tun. Daneben hat sie sich das Ziel gesetzt, dass die Fische ihr aus der Hand fressen. Tatsächlich ist ihr das schon nach wenigen Tagen gelungen. Und nicht nur das. Sie konnte die Fische sogar streicheln. Nicht nur so zufällig beim Vorbeischwimmen, sondern regelrecht, wenn sie kamen, um sich die Brothappen zu holen. Ich habe einen kleinen Film gemacht. Es ist unglaublich und herrlich anzusehen, wie die goldenen Graskarpfen in dem jadegrünen Wasser völlig entspannt um sie herum schwimmen.

 

Wir haben uns unsere Zeit mit kulinarischen Höhenflügen in Ottolenghis Küche versüsst. Im Kulinarischen Fotobuch seht ihr so einiges, was wir nachgekocht haben. Wie immer findet ihr natürlich auch das aktuelle Fototagebuch auf der Homepage. 

 

So, geniessen wir das weiterhin schön bleibende und warme Wetter! Wer weiss, wann es umschlägt!  

Allerherzlichst aus Maison Libellule

Silvana