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Newsletter September

Liebe Freunde, Gäste und alle Interessierte an Maison Libellule

 

Was für ein Sommer! Eine nicht mehr enden wollende Fülle von Wärme, Sonne und dem Gefühl von Draussen-Leben.  

Insgesamt blieb es grüner als im Vorjahr und wir mussten auch viel weniger wässern als noch im Jahr zuvor. Aber dies wohl auch weil ich in diesem Jahr kaum Neupflanzungen getätigt habe. Auf alle Fälle blieb die Wiese trotz der Trockenheit mehrheitlich grün. Auf vielen Bildern sieht man gut, wie ausgemergelt der Boden teilweise ist. Der Wasserspiegel vom Teich ist noch mehr gesunken, und der kleinere Teicharm liegt nun trocken! Aber er wird sich füllen, sobald die winterlichen Regenfälle einsetzen. 

 

 

Im September war Diana für knappe drei Wochen als Work-Life-Gast hier. Auch mit ihr war es ein sehr harmonisches und ausgewogenes Zusammensein. Sie verbrachte viel Zeit im Baumhaus, und genoss es sichtlich. Wir hatten sehr schöne Gespräche miteinander. Nebst Diana gesellte sich Hans dazu, der eigentlich vor allem als Gast hier war, aber ebenfalls tatkräftig mitgeholfen hat. Dazu kam Mathilde, die ebenfalls mitanpackte. So waren wir eine Zeit lang sogar zu viert im Garten am Wuseln. Resultat ist: der Garten ist super à-jour; viele Arbeiten, die ganz unten auf der Liste standen, wurden erledigt. Gegen Ende Monat kam Isabella, um ein paar Wochen hier in Maison Libellule zu verbringen. Wir zwei besuchten das Naturschutzgebiet im nördlichen Burgund, den Morvan, der etwa 2 Autostunden entfernt liegt. Dazu gibt es eine kleine extra Fotoserie. 

 

Mittlerweile hat es sich zu einer Art Routine entwickelt, bei der wir alle 2 Stunden vormittags im Garten arbeiten und dann den restlichen Tag für private Unternehmungen frei haben (auch ich!). So bleibt Zeit und Energie, um wirklich fast tagtäglich leckere Abendessen zu kreieren. Der Genuss ist dann wie Lohn und Dank für die Arbeit. 

 

Wir füttern im Moment nebst den Katzen und Hühnern und Fischen nun auch täglich die Igel, die sich - insgesamt drei - einer nach dem anderen am Futterplatz bei der Terrasse versammeln und sich genüsslich über das Katzenfutter hermachen. Ich denke, durch die Trockenheit fehlt es ihnen an genügend Nahrung, um sich gut für den Winter vorzubereiten. Von den vier kleinen Igeln vom Frühling sind nur noch zwei da. Ausserdem kriegen die Vögel auch schon wieder ihr Futter, um gut gerüstet dem kommenden Winter zu begegnen.

 

Der September ist auch immer vom Einsammeln der Kastanien und Walnüsse geprägt. Es wird wieder ein reiches Nussjahr. Und ich glaube, die Kastanie dankt uns den Einsatz und Aufwand mit der Entsorgung der Blätter, um die Milbe einigermassen im Zaum zu halten. Es wird sich nächstes Jahr zeigen. 

 

Ich wünsche euch einen feurigen und bunten Oktober, ein letztes Aufbäumen vor der winterlichen Ruhe und Zurückgezogenheit. 

 

Mit herzlichen Grüssen

Silvana & Co.