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Gründung einer WG 55+ in Romanshorn

Per 1. März 2022 ziehe ich in das grosse 11 Zimmer Haus in Romanshorn mit grossem Garten und Swimmingpool. 

Ich suche dazu Menschen ab ca. 55 Jahren, die Interesse haben, bei diesem Projekt mitzumachen.

Das Haus bietet mit seinen vielen Zimmern ausreichend Platz für 4 oder 5 Personen. Die Miete wird bei einer Belegung von insgesamt 4 Personen ca. 800/900 CHF inkl. NK pro Person sein. Bei einer Belegung von 5 Personen wird die Miete bei 600/700 CHF liegen. Bedenkt bitte, dass ihr für den auf den ersten Blick vielleicht relativ hohen Mietzins ganz viel gemeinschaftlich genutzten Raum erhält. Wie die Zimmeraufteilung aussehen kann, seht ihr in einem unteren Abschnitt. 

 

Bitte lest diese Seite und meine Ausführungen zu einer gelungenen Wohngemeinschaft  aufmerksam durch und spürt nach, ob es das richtige Modell für euch ist. Meldet euch dann, wenn es stimmig erscheint und ihr interessiert seid. Stellt euch vor, eure Vorstellungen, Erfahrungen und Ideen. Schreibt mir über Email, gerne auch mit Fotos, oder nutzt das entsprechende Formular. Über mich erfährt ihr ja so einiges auf dieser Homepage unter c'est moi und Bilanzen. Und nun viel Spass beim Stöbern!

Fotogalerie

Mögliche Zimmerbelegung

Meine Idee ist, dass ein jeder ein Zimmer als Privatzimmer nutzt, und die restlichen 3-4 Räume als zusätzliche gemeinschaftlich genutzte Zimmer da sind, die ganz individuell und nach Bedarf persönlich genutzt werden können. Da gibt es ganz tolle Lösungen, um das zu organisieren. Das Ziel ist, dass uns möglichst viel Raum zur Verfügung steht, der aber vielseitig und individuell genutzt werden kann.

 

Ein paar Beispiele: jemand will in Ruhe meditieren oder sonst einen Raum der Ruhe für eine oder ein paar Stunden haben, oder man will mit jemandem ein Zweiergespräch führen. Dann reserviert man sich ein Zimmer von dann bis dann. Die restliche Zeit steht es wieder allen zur Verfügung. 

 

Dieses Modell soll die Voraussetzung schaffen, dass jeder mehr oder weniger gleich viel Raum nutzt, und damit ein Gleichgewicht innerhalb der Gemeinschaft geschaffen wird. Es bedeutet, dass wir uns ein wenig organisieren müssen. Aber ich glaube, bei 3 zusätzlichen Zimmer auf 4 Personen sollte das ohne Probleme lösbar sein. Sollte es sich im Laufe der Zeit als unpraktisch erweisen, dann entscheiden wir gemeinsam, welche andere Lösungen in Frage kommen. 

 

Das untenstehende PDF ist ein Vorschlag, für eine Ein-Zimmer-Belegung zu viert mit möglichst viel Gemeinschaftsraum. 

 

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Zimmer-Einrichtung-Plan-Vorschlag-Einzim
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Grundrisspläne

Eine Villa aus den 60er Jahren

Das Haus ist von aussen nicht besonders spektakulär, sondern eher schlicht und geradlinig. Der gleiche Stil bestimmt die Innenräume. Helle Räume in weiss, mit Fenster- und Türrahmen in grau, zeugen von der Konsequenz der Gestaltung. In den einzelnen Räumen im OG und die Gemeinschaftsräume im EG sind mit Parkett ausgestattet, der untere Gang ist mit einem Steinboden versehen, der obere Gang hat einen grauen Kunstboden. Ich war sehr beeindruckt und angetan, wie fein der 60er Jahre-Stil überzeugt. Da es in den Wohn-, Schlaf- und Gemeinschaftsräumen Holzböden hat, ist auch diese Qualität vorhanden. Das Haus bietet extrem viel und hellen Raum. Es hat nebst den grossen Gemeinschaftsräumen wie Küche, Esszimmer und Wohnzimmer neun weitere Zimmer. So viele Räume lassen viele Möglichkeiten und Varianten zu. Ich denke, es will ausprobiert werden, wie wir gemeinsam uns einrichten wollen. 

 

Das Wohnzimmer hat einen eingebauten offenen Kamin und eine riesige Fensterfront, die den Blick in den Garten und auf den Pool freigibt. Diese Offenheit hat den wundervollen Effekt, dass das Aussen mit dem Innen in Verbindung geht. Wenn ab Frühling die Haselnusssträucher vis-à-vis wieder belaubt sind, ist man sogar komplett blickgeschützt. 

 

Das Esszimmer ist durch eine moderne Durchreiche mit der Küche verbunden. Die Küche ist sehr gross, mit Fenstern auf zwei Seiten und mit moderner Elektronik, wie Spühler, Backofen, Steamer und Mikrowelle ausgestattet. Die Arbeitsfläche ist grossflächig und es hat auch noch Platz für einen kleineren Tisch. Vom Esszimmer führt eine Terrassentüre in die auf drei Seiten verglaste Loggia, die ein Draussen-Sein, auch bei Regenwetter zulässt.

 

Von der Loggia aus führen breite Stufen auf den Sitzplatz und in den Garten. Der Blick fällt zuerst auf den türkisfarbenen Swimmingpool. Er ist nicht super gross, aber dafür recht tief. Wohl eher für das Hineinspringen und Planschen als für einen „Streckenschwumm“ geeignet. Der Garten ist ca. 2000 m2 gross. Wobei ein kleiner Teil vor dem Haus und ein weiterer kleiner Teil ganz hinten, Richtung Strasse, liegt. Es gibt einen riesengrossen Walnussbaum (hier ist er wieder!), ein, zwei alte Obstbäume, eine Lärche, eine Tanne, viele Haselnussbäume, die im Sommer blickdicht machen und diverse Sträucher und Rosenbüsche. Der Rasen wird von einem Roboter gemäht. Das heisst, wir haben keine (eigene) Lärmbelastung durch das Rasenmähen und dabei immer einen kurz geschorenen Rasen. Hört sich ziemlich nach Luxus an! Aber mal sehen, es will bestimmt auch alles erst erprobt werden. Auf alle Fälle lädt der Garten zur Gestaltung ein. Auf der Nordseite sind Beeren gepflanzt. Ein Gemüsebeet könnte man aber auch schön auf der Südseite einrichten. Der Garten wirkt wie eine kleine Oase. Es hat zwar ringsherum Häuser, die aber genügend weit weg stehen. 

 

Standort Romanshorn

Das Haus befindet sich in einem relativ ruhigen Wohnquartier im Städtchen Romanshorn, nahe dem Zentrum und des Bahnhofes. Trotzdem kann man zu Fuss einem Bachweg folgen, der einen schnell ins Grüne hinausführt. Romanshorn liegt im Kanton Thurgau und ist mit ca. 13'000 Einwohnern relativ überschaubar und auch ländlich geprägt. Es hat alles, was man sich wünschen kann, sogar ein Kino mit tollem ausgewähltem Programm und die Möglichkeit, einen Qigong-Kurs zu besuchen. Der See ist ebenfalls in 15 Minuten erreichbar und lädt mit den diversen Cafés, Restaurants, den sehr schön gestalteten Uferpromenaden und Strandbädern zum Flanieren und Sein ein. Der Blick über den Bodensee, in die Voralberger Alpen und zum Alpstein mit dem Säntis sind echt spektakulär. Das Farbspektakel, welches über dem Bodensee und den umliegenden Hügeln und Bergen abspielt ist einfach hinreissend.

Zug- und Schifffahrtslinien bringen einen schnell in alle Richtungen und auch in die umliegenden Länder wie Deutschland und Österreich. Arbon, Rorschach, Kreuzlingen, Konstanz und St. Gallen sind schnell und gut erreichbar. 

 

Annäherung

Das praktische Vorgehen für das Finden von passenden Mitbewohnern und Mitbewohnerinnen wird so aussehen, dass wir uns per Email oder Telefon austauschen, und dann uns treffen. Bestimmt möchtet ihr auch das Haus kennenlernen. In einem weiteren Schritt wäre es wichtig, dass ihr euch mindestens 2 Wochen Zeit nimmt, um bei einem Probewohnen ab April mich, uns, das Haus und auch besonders den Alltag, zu erleben und hinspüren zu können, ob es für uns alle passt. 

 

 

 

L i b e l l e n t a n z

 

Wir Libellen hüpfen in die Kreuz und Quer, auf den Quellen und den Bächen hin und her.

Schwirrend schweben wir dahin im Sonnenglanz; unser Leben ist ein einz'ger Reigentanz.

Wir ernähren uns am Strahl des Sonnenlichts, und begehren, wünschen, hoffen weiter nichts.

Mit dem Morgen traten wir ins Leben ein; ohne Sorgen schlafen wir am Abend ein.

Heute flirren wir in Freud' und Sonnenglanz; morgen schwirren andre hier im Reigentanz.

 

August Heinrich Hoffmann von Fallersleben