Artikel mit dem Tag "Rituale"



Libellengeflüster · 20. März 2018
Der deutsche Name Ostern, leitet sich von der Göttin Ostara (Freyja) ab. Das heidnische Opferfest fand und findet zur Frühlingsgleiche um den 20.03. statt. Im Anschluss an dieses Fest wurde auch das "Värthing" (Frühjahrsthing) abgehalten. Ab der Frühjahrsgleiche werden die Tage länger als die Nächte, im nordischen Mythos wird dies durch den endgültigen Sieg der Sonnengötter über die Winterriesen symbolisiert. Im Eddalied "Fjollsvinzmäl" wird erzählt, wie der Sonnengott "Svipdagr"...
Libellengeflüster · 31. Dezember 2017
Seinen Namen verdankt der 31. Dezember dem Papst Silvester I., der von 314 bis 335 im Amt war und an einem 31. Dezember starb. Er wirkte entscheidend an der Umstellung der römischen Staatsreligion auf den christlichen Glauben mit. Sein Todestag wird zwar seit 354 gefeiert, der Jahreswechsel wurde allerdings erst durch Papst Johannes Innozenz XII. auf diesen Tag gelegt. Die alten Germanen kannten keinen festen Jahresanfang, die Römer begingen das neue Jahr am 1. März und die frühen Christen...
Libellengeflüster · 21. Dezember 2017
Die Rauhnächte oder Rauchnächte sind die geheimnisvollste Zeit des Jahres. Der Name "Rauchnächte" kommt einerseits vom Räuchern, mehr aber noch von rauh - den wilden, haarigen Dämonen, die in diesen Nächten ihr Unwesen trieben. Die Rauhnächte liegen zwischen dem Thomastag, 21. Dezember und dem Dreikönigstag, 6. Jänner. Zwölf Rauhnächte, da die vier Sonn- und Festtage ausgenommen sind. Davon treten die großen hervor: Die Thomasnacht, die Heilige Nacht und die Nacht zum...
Libellengeflüster · 21. Dezember 2017
Das Julfest war bei unseren Vorfahren eines der Hochfeste. An diesem Tag wurde des wiederkehrenden Lichtes gedacht. Am 21. Dezember ist Wintersonnenwende oder auch Mittwinter. Für unsere Vorfahren war immer fraglich, ob nach dem Winter der Frühling wiederkehren würde und die nahezu tote Landschaft mit neuem Leben füllen würde. Vermutlich hing diese Angst mit der Tatsache zusammen, dass in der Edda die "Ragnarök" das Ende der Welt "die Götterdämmerung" durch drei aufeinanderfolgende...
Libellengeflüster · 06. Dezember 2017
Der St. Nikolaus Brauch lässt sich einerseits auf die legendäre Gestalt des Heiligen Nikolaus und anderseits auf einen mittelalterlichen Brauch zurückführen. Was wir über den Heiligen Nikolaus wissen, beruht auf verschiedenen Legenden und nicht auf geschichtlichen Tatsachen. Nikolaus wurde im 3. Jahrhundert in Patera in Kleinasien als Sohn einer reichen Familie gebohren. Seine Eltern starben sehr früh. Nikolaus verteilte sein gesamtes Erbe den Armen seiner Heimatstadt und verliess sie...
Libellengeflüster · 04. Dezember 2017
Der Barbaratag erinnert an eine mutige Frau aus dem dritten Jahrhundert, die sich taufen liess, was zu damaliger Zeit verboten war. Auf dem Weg ins Gefängnis verfing sich der Legende nach ein Zweig in ihrem Kleid. Sie stellte ihn in ihr Trinkgefäss. Er blühte am Tag ihrer Hinrichtung, dem 4. Dezember. Viele schneiden daher heute einen Zweig von einem Obstbaum und stellen ihn ins Wasser, um dem Winter zu trotzen und die Blüte erleben zu können.
Libellengeflüster · 01. November 2017
Einheriar oder Nebelmond Die Krieger, die auf dem Schlachtfeld im Kampfe fielen, wurden nach der nordischen Mythologie von den Walküren nach Asgard in die Halle Odins gebracht. Hierbei handelt es sich um die "Einheriar" Das Fest, welches im ursprünglichen Sinne ein Totenfest ist, findet vom 31. Oktober bis zum 3. November statt. In dieser Zeit wurde und wird den Verstorbenen gedacht. Es spricht für das Fest, dass die Rituale dieses Festes eine feierliche Ruhe oder Besinnlichkeit beinhalten....