Wassergewinnung

Mit dem Gemüsegarten wurde die Nachfrage nach Wasser bzw. der entsprechend hohe Wasserverbrauch wieder aktuell. Der bestehende Ziehbrunnen, der gutes und kühles Wasser hat, beliefert mit einer Pumpe den Schwimmteich. Dieses Wasser ist nötig, um den Wasserspiegel einigermassen halten zu können. Ausserdem ist das fast immer konstante 12° kalte Wasser aus dem Ziehbrunnen, welches in den flachen Teichbereich fliesst, dort sehr willkommen. Das Teichwasser heizt sich so nicht so arg auf.

 

3/4 des Dachwassers vom Haupthaus fliessen ebenfalls in den Teich. Auch dies ist für den Teich mit seinen Pflanzen und Tieren sehr wertvoll. Nicht zuletzt auch für uns darin badenden!

 

So bleiben 1/4 vom Dach des Haupthauses, das Backhausdach und die Dächer der beiden Roulottes und der Cabane.

 

Die andere "Quelle" ist eine ewig sprudelnde. Es ist das Wasser aus der Kläranlage.

Das mag jetzt den einen und anderen ein wenig gruseln. Aber dieses gefilterte und gereinigte Wasser, was üblicherweise in den kleinen Teich vor dem Haus fliesst oder anderenfalls im Strassengraben versickern würde, ist für die Natur absolut unbedenklich.

Da es immer zur Verfügung steht ist es sehr wertvoll. Natürlich nutzen wir es nur für Blumen und nicht für Kräuter und Gemüse.

 

Dachwasser

Die Dachwasser der Roulottes fliesst mittlerweile in die dazugehörigen Regentonnen.

 

Jenes von der Cabane müssen wir noch in Angriff nehmen.

 

Ein weiterer Standort, um Regenwasser vom Dach zu nutzen, ist jener beim Backhaus. Wenigstens die eine Dachhälfte fangen wir für unsere Kräuter und Blumen auf. Die andere Hälfte begünstigt den Teich.

Seit kurzem steht am südöstlichen Ende des Hauses ein Wasserreservoir, welches 1m3 Wasser fassen kann. Die Hälfte dieser Dachseite fliesst nun hier hinein und wird wohl unsere wichtigste Reserve überhaupt sein, da ja, wie oben erwähnt, das andere Wasser vom Dach in den Schwimmteich fliesst.

 

Innert kürzester Zeit haben sich darin schon mehr als 200 Liter angesammelt!


Wasser von der Mikrostation

Hier gilt es eigentlich nur, ebenfalls ein grösseres Reservoir zu schaffen. So dass wir uns immer bedienen können, wenn wir wollen.

 

Inzwischen steht hier das grosse rote Becken, was ca. 200 Liter fasst. Es füllt sich stehts mit Wasser und alles, was zuviel ist, läuft weiterhin in den Teich.

Annette füllt fast jeden morgen, wenn es trocken ist, das gereinigte Klärwasser in einen Kübel auf Wagen um. So komme auch ich, auf der anderen Seite des Hauses in den Genuss dieses ewig sprudelnden und gut gedüngten Wassers.

 

Wohlverstanden nur für Blumen und Bäume, nicht für Kräuter oder gar Gemüse.


Teichwasser

Als es sehr trocken war und das Wasser aus den Regenreservoiren nicht mehr gereicht hat, haben wir eine einfache Pumpe in den Teich gehängt und mit Teichwasser die Gemüsebeete gut tränken können. Natürlich wurden auch gleich die Reservoire hinter den Beeten und beim Backhaus bei der Gelegenheit wieder aufgefüllt.

Das ist die Reserve beim Gemüsegarten. Der grosse Topf (wie auch der violette beim Backhaus) waren ein Schnäppchen vom Sommerausverkauf. Sie fassen wohl beide je knapp 500 Liter und machen das Wassergiessen um einiges einfacher, weil man die Giesskannen schlicht eintauchen und ganz schnell wieder voll heraushieven kann.

 

Wir haben auch unser Giesskannensortiment um kleine 6 Liter Exemplare ergänzt. So geht das Hochziehen und Schleppen nicht in den Rücken.