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Was wäre, wenn wir ...

  • uns so öffnen können, dass wir Andersartigkeit wirklich annehmen können, weil wir den Raum dafür offen lassen
  • verstehen, dass unsere Ansichten und Meinungen aufgrund unserer kulturellen Annahmen passieren und sich diese durchaus anders betrachten liessen
  • uns eine neue Kultur erschaffen, in der wir das Gemeinsame hochheben und nicht unser Ego pflegen
  • uns und dem Leben selbst so vertrauen, dass wir uns öffnen können
  • einen Raum entstehen lassen, worin wir uns weiterentwickeln können, indem wir uns mit uns selbst auseinandersetzen 
  • das Bewusstsein für den Einzelnen und für die Kraft der Gemeinschaft stärken
  • uns bewusst machen, was bestimmte Situationen in uns auslösen, und wie wir damit anders und neu umgehen können
  • interessiert sind, freier zu leben - ohne Ängste und voller Lebensfreude
  • die Verantwortung für uns selbst übernehmen, für das eigene Denken und Handeln
  • aufhören zu bewerten. Jeder kann nur für sich selbst fühlen, denken, sprechen und handeln 
  • an die Fähigkeit glauben, uns entwickeln zu können, in neue Beziehungsformen gehen zu können, zu uns selbst, zu allem und jedem
  • dem Anderen wirklich zuhören: versuchen, zu verstehen, was das Gegenüber eigentlich sagen will, und ihn darin zu unterstützen
  • beim Zusammensein einen Raum entstehen lassen wollen, in dem der Austausch von Gedanken und der Ausdruck von Gefühlen eine Art kreativer Prozess ist

 

L i b e l l e n t a n z

 

Wir Libellen hüpfen in die Kreuz und Quer, auf den Quellen und den Bächen hin und her.

Schwirrend schweben wir dahin im Sonnenglanz; unser Leben ist ein einz'ger Reigentanz.

Wir ernähren uns am Strahl des Sonnenlichts, und begehren, wünschen, hoffen weiter nichts.

Mit dem Morgen traten wir ins Leben ein; ohne Sorgen schlafen wir am Abend ein.

Heute flirren wir in Freud' und Sonnenglanz; morgen schwirren andre hier im Reigentanz.

 

August Heinrich Hoffmann von Fallersleben