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Eine Villa aus den 60er Jahren

Das Haus ist von aussen nicht besonders spektakulär, sondern eher schlicht und geradlinig. Der gleiche Stil bestimmt die Innenräume. Helle Räume in weiss, mit Fenster- und Türrahmen in grau, zeugen von der Konsequenz der Gestaltung. In den einzelnen Räumen im OG und die Gemeinschaftsräume im EG sind mit Parkett ausgestattet, der untere Gang ist mit einem Steinboden versehen, der obere Gang hat einen grauen Kunstboden. Ich war sehr beeindruckt und angetan, wie fein der 60er Jahre-Stil überzeugt. Da es in den Wohn-, Schlaf- und Gemeinschaftsräumen Holzböden hat, ist auch diese Qualität vorhanden. Das Haus bietet extrem viel und hellen Raum. Es hat nebst den grossen Gemeinschaftsräumen wie Küche, Esszimmer und Wohnzimmer neun weitere Zimmer. So viele Räume lassen viele Möglichkeiten und Varianten zu. Es will ausprobiert werden, wie wir gemeinsam uns einrichten wollen. 

 

Das Wohnzimmer hat einen eingebauten offenen Kamin und eine riesige Fensterfront, die den Blick in den Garten und auf den Pool freigibt. Diese Offenheit hat den wundervollen Effekt, dass das Aussen mit dem Innen in Verbindung geht. Wenn ab Frühling die Haselnusssträucher vis-à-vis wieder belaubt sind, ist man sogar komplett blickgeschützt. 

 

Das Esszimmer ist durch eine moderne Durchreiche mit der Küche verbunden. Die Küche ist sehr gross, mit Fenstern auf zwei Seiten und mit moderner Elektronik, wie Spühler, Backofen, Steamer und Mikrowelle ausgestattet. Die Arbeitsfläche ist grossflächig und es hat auch noch Platz für einen Tisch. Vom Esszimmer führt eine Terrassentüre in die  verglaste Loggia, die ein Draussen-Sein, auch bei Regenwetter zulässt.

  

Westseitig an das Haus angebaut befindet sich eine Arztpraxis mit vier Ärzten und Ärztinnen. Hier findet sich auch die Begründung für die Rasenroboter, die kaum Lärm verursachen. Ärzte so nahe zu wissen ist ein netter Nebeneffekt, die unsere "Alters-WG" wohl zusätzlich aufwertet. 

 

Fotogalerie vom Haus

Grundrisspläne

Mögliche Zimmerbelegung

Die Idee ist, dass ein jeder ein Zimmer als Privatzimmer nutzt. Die anderen 4-5 Räume sollen als zusätzliche gemeinschaftlich genutzte Zimmer, die ganz individuell und nach Bedarf persönlich genutzt werden können, zur Verfügung stehen. Da gibt es ganz tolle Lösungen, um das zu organisieren. Das Ziel ist, dass uns möglichst viel Raum zur Verfügung steht, der aber vielseitig und individuell genutzt werden kann.

 

Ein paar Beispiele: jemand will in Ruhe meditieren oder sonst einen Raum der Ruhe für eine oder ein paar Stunden haben, oder man will mit jemandem ein Zweiergespräch führen. Dann reserviert man sich ein Zimmer von dann bis dann. Die restliche Zeit steht es wieder allen zur Verfügung. 

 

Dieses Modell soll die Voraussetzung schaffen, dass jeder mehr oder weniger gleich viel Raum nutzt, und damit ein Gleichgewicht innerhalb der Gemeinschaft geschaffen wird. Es bedeutet, dass wir uns ein wenig organisieren müssen. Aber ich glaube, bei 4 zusätzlichen Zimmern auf 4 Personen sollte das ohne Probleme lösbar sein. Sollte es sich im Laufe der Zeit als unpraktisch erweisen, dann entscheiden wir gemeinsam, welche andere Lösungen in Frage kommen. 

 

Das untenstehende PDF ist ein Vorschlag, für eine Ein-Zimmer-Belegung zu viert mit möglichst viel Gemeinschaftsraum. 

 

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Zimmer-Einrichtung-Plan-Vorschlag-Einzim
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L i b e l l e n t a n z

 

Wir Libellen hüpfen in die Kreuz und Quer, auf den Quellen und den Bächen hin und her.

Schwirrend schweben wir dahin im Sonnenglanz; unser Leben ist ein einz'ger Reigentanz.

Wir ernähren uns am Strahl des Sonnenlichts, und begehren, wünschen, hoffen weiter nichts.

Mit dem Morgen traten wir ins Leben ein; ohne Sorgen schlafen wir am Abend ein.

Heute flirren wir in Freud' und Sonnenglanz; morgen schwirren andre hier im Reigentanz.

 

August Heinrich Hoffmann von Fallersleben