Artikel mit dem Tag "Anekdoten"



Ansichten · 01. September 2018
An Zorn festhalten ist wie Gift trinken und erwarten, dass der Andere dadurch stirbt. Buddha
Ansichten · 29. August 2018
In meiner Kindheit waren wir alle Jahre auf den Friesischen Inseln. Ich bin mit dem Meer aufgewachsen. Zuerst sah ich es in Norderney. An einem Abend ging mein Vater, mit dem kleinen Jungen an der Hand, den weiten Strand hinunter. Es war tiefe Ebbe, der Weg über den frischen reinen Sand war sehr lang bis an das Wasser. Da lagen die Quallen, die Seesterne, Zeichen des Geheimnisses der Meerestiefe. Ich war wie verzaubert, ich habe nicht darüber nachgedacht. Die Unendlichkeit habe ich damals...

Ansichten · 08. April 2018
Ich hatte einen Traum von einer Lebensgemeinschaft in Maison Libellule. Ich träumte ihn ein Jahr lang, und dann brach er auseinander. Ganz schnell, schon fast rasend, lagen die Trümmer zu Füssen. Was im letzten Jahr so gut gestartet ist, was so viel hat entstehen lassen, was so viel Potential hatte, was unterwegs war zu mehr, löste sich in diversen Gesprächen im Februar - sogar in Anwesenheit Dritter - in Luft und Asche auf. Heute denke ich, es war schon lange zu spät. Der Entscheid fiel...
Ansichten · 20. März 2018
Der deutsche Name Ostern, leitet sich von der Göttin Ostara (Freyja) ab. Das heidnische Opferfest fand und findet zur Frühlingsgleiche um den 20.03. statt. Im Anschluss an dieses Fest wurde auch das "Värthing" (Frühjahrsthing) abgehalten. Ab der Frühjahrsgleiche werden die Tage länger als die Nächte, im nordischen Mythos wird dies durch den endgültigen Sieg der Sonnengötter über die Winterriesen symbolisiert. Im Eddalied "Fjollsvinzmäl" wird erzählt, wie der Sonnengott "Svipdagr"...

Ansichten · 16. Februar 2018
Manchmal beginnt ein neuer Weg nicht damit, Neues zu entdecken ... sondern damit, Altbekanntes mit ganz anderen Augen zu sehen ... Der gleiche Baum, zum gleichen Zeitpunkt ... einmal von Osten und einmal von Westen gesehen...
Ansichten · 09. Januar 2018
Und glaube ja nicht dass der Garten im Winter seine Ekstase verliert. Er ist still. Aber die Wurzeln sind aufrührerisch ganz tief da unten. Rumi

Ansichten · 06. Januar 2018
Früher feierte man am 6. Januar die Geburt Jesu und die Anbetung der "Weisen aus dem Morgenland". Die ältesten Überlieferungen über die Begehung dieses Festes stammen aus dem Jahr 336. Gegen Ende des 4. Jahrhunderts trennte man die Feste voneinander. Die Geburt Jesu wurde jetzt am 25. Dezember gefeiert, am 6. Januar weiterhin die Göttlichkeit Jesu sowie die Anbetung der Weisen oder, wie sie auch genannt wurden, der Heiligen Drei Könige. Der Tag heißt auch "Epiphanias", was die...
Ansichten · 31. Dezember 2017
Seinen Namen verdankt der 31. Dezember dem Papst Silvester I., der von 314 bis 335 im Amt war und an einem 31. Dezember starb. Er wirkte entscheidend an der Umstellung der römischen Staatsreligion auf den christlichen Glauben mit. Sein Todestag wird zwar seit 354 gefeiert, der Jahreswechsel wurde allerdings erst durch Papst Johannes Innozenz XII. auf diesen Tag gelegt. Die alten Germanen kannten keinen festen Jahresanfang, die Römer begingen das neue Jahr am 1. März und die frühen Christen...

Ansichten · 24. Dezember 2017
In einem Vorort von Wien, es hätte auch in der Neustadt oder anderswo gewesen sein können, lebten in der hungrigen Zeit nach dem Krieg zwei nette alte Damen. Damals war es noch schwer, sich für Weihnachten einen wirklichen Festbraten zu verschaffen. Und nun hatte die eine der Damen die Möglichkeit auf dem Lande, gegen allerlei Textilien, eine wohl noch magere, aber springlebendige Gans einzuhandeln. In einem Korb verpackt brachte Fräulein Agathe das Tier nach Hause. Und sofort begannen...
Ansichten · 21. Dezember 2017
Die Rauhnächte oder Rauchnächte sind die geheimnisvollste Zeit des Jahres. Der Name "Rauchnächte" kommt einerseits vom Räuchern, mehr aber noch von rauh - den wilden, haarigen Dämonen, die in diesen Nächten ihr Unwesen trieben. Die Rauhnächte liegen zwischen dem Thomastag, 21. Dezember und dem Dreikönigstag, 6. Jänner. Zwölf Rauhnächte, da die vier Sonn- und Festtage ausgenommen sind. Davon treten die großen hervor: Die Thomasnacht, die Heilige Nacht und die Nacht zum...

Mehr anzeigen

 

L i b e l l e n t a n z

 

Wir Libellen hüpfen in die Kreuz und Quer, auf den Quellen und den Bächen hin und her.

Schwirrend schweben wir dahin im Sonnenglanz; unser Leben ist ein einz'ger Reigentanz.

Wir ernähren uns am Strahl des Sonnenlichts, und begehren, wünschen, hoffen weiter nichts.

Mit dem Morgen traten wir ins Leben ein; ohne Sorgen schlafen wir am Abend ein.

Heute flirren wir in Freud' und Sonnenglanz; morgen schwirren andre hier im Reigentanz.

 

August Heinrich Hoffmann von Fallersleben